27.09.17

Wie berührt Klimawandel, sodass sich etwas bewegt? Wie gelingt es, das Klima zum Thema zu machen?

Die Konferenz „K3 – Kongress zu Klimawandel, Kommunikation und Gesellschaft“ im Unipark Nonntal, Salzburg brachte hierzu am 25. und 26. September 2017 Experten unterschiedlicher Fachrichtungen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz zusammen.

Nahezu alle sollten es wissen: Der Klimawandel ist menschengemacht und bereits im vollen Gange. Einige Auswirkungen sind bereits spürbar, doch der Alltag und das Wegblenden einer zwar großen, aber noch nicht allgegenwärtigen Bedrohung bremsen das Handeln. Warum das so ist und welche Kommunikation das ändern kann, war Ziel der Dialoge der Expertinnen und Experten in Salzburg.

"Wir kennen die Faktenlage", brachte es auch Astrid Rössler, Landeshauptmann-Stellvertreterin, bei ihren Eröffnungsworten auf den Punkt. "In der Umsetzung kommen wir aber nicht voran: Uns fehlen keine Fakten, sondern die emotionale Betroffenheit. Es fehlt an innerer Haltung und es geht um eine Wertediskussion." Eine Einladung für neue Zugänge und Perspektiven auf den Klimawandel. Eine Kommunikation, die über Infografiken, wissenschaftliche Fakten und Eisbärenbilder hinausgeht. Das sahen - mit Ergänzungen - auch die anderen Eröffnungsredner sowie 250 erwartungsvolle TeilnehmerInnen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz so.

Nur die Fakten und das Wissen lassen Menschen noch nicht klimafreundlich handeln. Positive Emotionen, Vorbilder und Moral geben Hoffnung – und die motiviert stärker als Angst. Eindrücke, Beispiele, Antworten der Referenten und Teilnehmer finden Sie unter www.klimafakten.de sowie unter http://k3-klimakongress.org.