06.11.17 - 08.11.17

Training zu Energieeffizienz und erneuerbaren Energien in der Lebensmittel- und Getränkeherstellung

Was ist das GREENFOODS-Training?

Dieser kompakte, dreitägige Kurs bietet Ihnen die Gelegenheit, ihr Wissen branchenspezifisch zu vertiefen oder auf den neuesten Stand zu bringen. Sie bekommen Werkzeuge in die Hand, um den Energiestatus Ihres Unternehmens zu analysieren und konkrete Lösungsmöglichkeiten durchzurechnen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigen sich intensiv mit Werkzeugen und Methoden zu Energieeinsparung, zur Nutzung erneuerbarer Energien und zur CO2-Reduktion in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie, ergänzt um Informationen zu relevanten Förderungen und innovativen Finanzierungsmodellen.

Das Training kombiniert Fachvorträge von Experten mit Branchenerfahrung zu den wesentlichen Themenbereichen mit der Ausarbeitung eines praktischen Fallbeispiels mit Hilfe des kostenlosen GREENFOODS Tools. Dieses branchenspezifische Training wurde im Zuge des IEE-Projektes GREENFOODS entwickelt.

Ziele & Inhalte

Sie erhalten in kompakter Form Informationen zu Optimierungsmöglichkeiten, die zu einer Verringerung des Energieeinsatzes und fossiler CO2-Emissionen führen, angewendet bei den in der Nahrungsmittel- und Getränkeherstellung relevantesten Bereichen wie

  • Prozesswärme (Kochen, Pasteurisierung, Verdampfung, Trocknen,…)
  • Prozesskälte und Tiefkühlung
  • Prozessoptimierung
  • Wärmerückgewinnung und -Integration
  • Druckluft sowie
  • sinnvoller Einsatz erneuerbarer Energien.

Sie lernen anhand konkreter Beispiele, wie man Potenziale und Optionen für Prozess- und Systemoptimierung sowie die Einbindung erneuerbarer Energien ermittelt.

Außerdem erhalten Sie einen aktuellen Kurzüberblick zu branchenrelevanten Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten.
Betreffend die Listung im Register für EnergieauditorInnen für Audits nach § 9 EEffG wurden dem GREENFOODS-Training vom BMWFW folgende Punktezahlen zugeordnet: Gebäude: 2 Punkte | Prozesse: 5 Punkte | Transport: 1 Punkt
Zielgruppe

Werks- und Produktionsleiter, Betriebstechniker, Prozessingenieure und andere Ingenieure aus der Energietechnik, Energieberater und -auditoren sowie Hersteller und Anlagenbauer von Technolgien für die Lebensmittel- und Getränkebranche. Thermodynamische Grundkenntnisse und Kenntnisse über Energie- und Massenbilanzen werden vorausgesetzt.

Programm und Information