EMAS

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EMAS

Höchste Nachweisqualität in Europa: Was Ihr Betrieb bei Umwelt und Ressourcen leistet, wird öffentlich, geprüft und für jeden nachvollziehbar.

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Geprüft, veröffentlicht, europaweit anerkannt

Für Unternehmen und Institutionen in Salzburg, die das anspruchsvollste Umweltmanagementsystem der EU einführen möchten: EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) geht über ISO 14001 hinaus und beinhaltet zusätzlich eine veröffentlichte Umwelterklärung sowie eine externe Validierung durch unabhängige Umweltgutachter.

Das eröffnet behördliche Erleichterungen und macht Ihre Umweltleistung zur glaubwürdigsten Form der Nachhaltigkeitskommunikation. Wie ISO 14001 macht EMAS dabei Ihren Energie-, Material- und Abfallverbrauch systematisch sichtbar, die Grundlage, um Ressourcenkosten gezielt zu senken. Die geförderte Beratung begleitet Sie von der Bestandsaufnahme über die Umwelterklärung bis zur Eintragung ins EMAS-Register.

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Ihre Auftraggeber oder Ausschreibungen verlangen mehr als ISO 14001?

Gefragt ist zunehmend eine von unabhängiger, externer Stelle geprüfte und öffentlich einsehbare Umweltleistung, also die Nachweisstufe über ISO 14001 hinaus.

EMAS-Betriebe erhalten regulatorische Erleichterungen, aber Sie wissen nicht, was das für Ihren Standort bedeutet?

Welche vereinfachten Genehmigungsverfahren und verlängerten Prüfintervalle konkret greifen, hängt von Betrieb und Standort ab und bleibt ohne Prüfung unklar.

Der Schritt zu EMAS erscheint komplex, weil die öffentliche Umwelterklärung und die externe Validierung aufwendig wirken?

Viele Betriebe bleiben deshalb beim Vorhaben stehen, statt ins Handeln zu kommen.

Energie, Material und Abfall sind ein spürbarer Kostenblock, aber Sie wissen nicht, wo genau der Verbrauch entsteht?

Die Sammelrechnung zeigt die Summe, nicht den Verursacher, und damit bleibt unklar, wo sich das Gegensteuern wirklich lohnt.

Ihr Betrieb setzt einzelne Maßnahmen um, aber niemand prüft, ob sie wirken und ob der Verbrauch später wieder steigt?

Ohne festgelegte Kennzahlen und regelmäßige Kontrolle bleiben Einsparungen ein Zufallsprodukt, und einmal erreichte Erfolge schleichen sich unbemerkt zurück.

Was Sie nach der Beratung wissen und umsetzen können

Klarheit über Ihre Umweltleistung und Ressourcenkosten

Sie wissen nach der Umweltprüfung exakt, wo Energie, Wasser und Material verbraucht werden und welche Umweltziele für Ihren Betrieb realistisch und sinnvoll sind. Die quantitative Abschätzung von Einsparung und Mehrverbrauch je Maßnahme lässt Sie auf Basis von Zahlen entscheiden, nicht auf Basis von Annahmen.

Kostensicherheit durch dauerhaft niedrigeren Ressourcenverbrauch

Durch kontinuierliche Verbesserung wird Effizienz kein Einmaleffekt: Das jährliche Management Review und die fortlaufende Umweltbetriebsprüfung fragen immer wieder, wo Einsparpotenziale ungenutzt bleiben. Jede eingesparte kWh und jede vermiedene Tonne Abfall senkt Ihre Fixkosten dauerhaft und macht sie planbarer.

Rechtssicherheit und regulatorische Erleichterungen

Ein EMAS-registrierter Betrieb kann behördliche Vorteile wie vereinfachte Genehmigungsverfahren und verlängerte Prüfintervalle nutzen. Ein anerkanntes Umweltmanagementsystem kann zudem gesetzlich verpflichtende Energieaudits ersetzen, etwa im Rahmen des Energieeffizienzgesetzes, sodass zusätzliche Nachweise entfallen. So kommunizieren Sie Compliance auf höchstem Niveau.

Planungssicherheit durch schlanke, begleitete Umsetzung

Der Aufwand ist planbar: Ihr Berater koordiniert alle Schritte von der Umweltprüfung über die Umwelterklärung bis zur Registrierung. Die Umwelterklärung baut dabei auf den Daten auf, die das Managementsystem ohnehin erhebt.

Souveränität in der Nachhaltigkeitskommunikation

Sie antworten auf Nachweisanforderungen von Kunden, Partnern und Förderstellen mit dem höchsten europäischen Umweltmanagement-Standard, extern validiert durch unabhängige Gutachter und öffentlich einsehbar. Über das validierte Managementsystem und die geprüften Daten werden Ihre Umweltaussagen belegbar, wie es die EU-Richtlinie EmpCo ab Herbst 2026 verlangt.

Gut für den Betrieb. Gut für die Umwelt.

Wer EMAS einführt, reduziert messbar Energie, Ressourcen und Emissionen und veröffentlicht die Ergebnisse. Ein Nachweis, der in keiner Nachhaltigkeitskommunikation übertroffen werden kann.

So profitieren Betriebe wie Ihrer bereits heute

Erfolgsbeispiel

Bio-Nahrungsmittel Prod.- & Handels GmbH

Ganzheitliches Umweltengagement

Mit dem EMAS-Umweltmanagementsystem steuert und verbessert der Bio-Betrieb sein Umweltengagement systematisch.

Mehr dazuWeitere Erfolgsbeispiele

Ihre Beraterinnen und Berater für dieses Modul

Hermann Griessner

Hermann Griessner

Salzburg AG

Hermann.Griessner@salzburg-ag.at

Telefon:
0456346346
Mobil:
+43 676 8682 2108
Emil Valjevac

Emil Valjevac

Ingenieurbüro Consulting & Engineering

emil.valjevac@sbg.at

Mobil:
+43 699 1823 9707
Julia Weger

Mag. (FH) Julia Weger

WEGWEISER - Büro für nachhaltige Ideen

julia.weger@weg-weiser.at

Mobil:
+43 664 11 17 465
Sebastian Pawlowski

Sebastian Pawlowski

EFG Umwelt- und Klimawerkstatt GmbH

pawlowski.efg@klimawerkstatt.at

Mobil:
+43 676 8458 95 651

Auf einen Blick

Führen Sie das anspruchsvollste Umweltmanagementsystem der EU ein, mit strukturierter Begleitung von der Bestandsaufnahme bis zur Registrierung.
Beratungsdauer: bis zu 160 geförderte Stunden
50% Förderung auf die Beratungskosten (max. 8.000 € netto)
Kein separater Antrag ist notwendig.
Der Förderzuschuss wird direkt vom Beraterhonorar abgezogen.
Wie läuft eine Beratung ab?

Fragen und Antworten zu dieser Beratung

Wer kann diese Beratung in Anspruch nehmen?

Die Beratung richtet sich an Salzburger Unternehmen, Gemeinden und sonstige Institutionen, die ein Umweltmanagementsystem nach EMAS einführen möchten. Besondere Voraussetzungen bestehen nicht. Landwirtschaftliche Betriebe und reine Privatpersonen sind von der Förderung ausgeschlossen. Gefördert wird einmal pro Jahr, an bis zu drei Standorten.

Was umfasst die Beratung?

Ziel der Beratung ist die Einführung eines EMAS-registrierten Umweltmanagementsystems, das die kontinuierliche Verbesserung Ihrer Umweltleistung sicherstellt. Die geförderte Beratung umfasst insbesondere: einen verpflichtenden Betriebsbesuch, die Umweltprüfung und Bestandsaufnahme, die Erarbeitung von Umweltpolitik, Umweltzielen und Umweltprogramm, den Aufbau des Umweltmanagementsystems samt Dokumentation, die interne Umweltbetriebsprüfung, das Management Review durch die Geschäftsführung, die Erstellung der Umwelterklärung sowie die Unterstützung bei der Eintragung ins EMAS-Register. Zum Abschluss erhalten Sie konkrete Maßnahmenvorschläge inklusive einer quantitativen Abschätzung von Einsparung und Mehrverbrauch.

Nach welcher Verordnung erfolgt die Zertifizierung?

Grundlage ist die EMAS-Verordnung der EU (EG-Verordnung Nr. 1221/2009, EMAS III). EMAS baut auf den Anforderungen der ISO 14001 auf und geht darüber hinaus, insbesondere mit der veröffentlichten Umwelterklärung und der externen Validierung. Die Validierung und die Eintragung ins Register erfolgen durch unabhängige Umweltgutachter und das Umweltbundesamt.

Wie läuft die Beratung ab?

Nach Ihrer Anmeldung über die Website erhalten Sie umgehend eine Förderzusage und die Zuteilung Ihres Beraters, der sich innerhalb von drei Werktagen bei Ihnen meldet. Bei einem verpflichtenden Betriebsbesuch verschafft er sich einen Überblick über die Ausgangssituation und begleitet Sie anschließend Schritt für Schritt bis zur validierten Umwelterklärung und Registrierung.

Wie viel Zeit muss ich einplanen?

Für dieses Modul stehen bis zu 160 geförderte Beratungsstunden zur Verfügung. Erfahrungsgemäß wenden Sie bzw. Ihre Ansprechperson im Betrieb rund 10 bis 20 % der Beratungsstunden für die Bereitstellung von Daten und Informationen auf.

Was wird nicht gefördert?

Nicht Teil der geförderten Beratung sind die Prüfung der Umwelterklärung und die Begutachtung durch einen unabhängigen Umweltgutachter sowie durch das Umweltbundesamt (UBA), ferner Tätigkeiten der Projektumsetzungsbegleitung (z. B. Angebotseinholung und -evaluierung, Ausschreibungs-Checks) und Planungstätigkeiten. Gesetzlich vorgeschriebene Maßnahmen sowie Investitionen selbst werden ebenfalls nicht gefördert.

Was passiert nach der Beratung?

Am Ende der Beratung verfügen Sie über ein EMAS-reifes Umweltmanagementsystem und die aufbereitete Umwelterklärung. Die Validierung erfolgt durch einen unabhängigen Umweltgutachter, die Eintragung ins EMAS-Register durch das Umweltbundesamt. Für die Umsetzung weiterer Maßnahmen steht Ihnen anschließend das Modul „Nachbetreuung“ zur Verfügung.

Wie oft muss das Zertifikat erneuert werden?

EMAS-Registrierungen laufen über drei Jahre. In der Zwischenzeit aktualisieren Sie die Umwelterklärung jährlich, alle drei Jahre erfolgt eine vollständige Begutachtung mit erneuter Validierung. Für diese Folgeprüfung steht das mit bis zu 75 % geförderte Modul Rezertifizierung zur Verfügung.

Noch unsicher, ob dieses Modul das Richtige für Ihren Betrieb ist?

Kein Problem, dafür gibt es das kostenlose Erstgespräch. Unsere Berater:innen kommen zu Ihnen und klären gemeinsam, welche Beratung den größten Nutzen bringt.

Ihre nächsten Schritte?

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