Praxisbeispiele aus Salzburg zeigen, wie Unternehmen Prozesse weiterentwickeln, Förderungen nutzen und langfristig profitieren

Wie Salzburger Unternehmen Nachhaltigkeit strategisch vorantreiben können, zeigt das Projekt „umwelt partner salzburg“ eindrücklich. Über eineinhalb Jahre arbeiteten die teilnehmenden Betriebe mit Unterstützung von externen Berater:innen und moderiertem Erfahrungsaustausch daran, Nachhaltigkeit im eigenen Unternehmen zu verankern und ihre Managementstrukturen weiterzuentwickeln.

„Im Alltagsgeschäft wird man oft von To-dos überrollt. Der Blick von außen hilft enorm und zeigt, wie sich Prozesse vereinfachen lassen“, sagt Maria Kalleitner-Huber vom Mozarteum Salzburg. Auch Oliver Stärz von der Freizeit Infrastruktur GesmbH zieht eine positive Bilanz: Das Unternehmen konnte umfassende Fördermittel für die geplante Umstellung von Gas auf erneuerbare Energien sichern und weist nun eine solide Nachhaltigkeitsberichterstattung vor.

Die Schmidhuber Raum GmbH setzte ihre Maßnahmen zu Energie- und Ressourceneffizient besonders strukturiert um und machte diese zum gewinnbringenden Bestandteil aller Arbeitsprozesse. Für diese Vorreiterrolle in der Organisationsentwicklung wurde das Unternehmen mit dem umwelt blatt salzburg 2025 ausgezeichnet.

Bei der feierlichen Abschlussveranstaltung mit der Vizepräsidentin der WKS, Mag. Marianne Kusejko, wurde deutlich, wie Nachhaltigkeit zum unternehmerischen Vorteil werden kann.