26.04.18

Pongauer Unternehmer diskutierten mit Mobilitätsexperten über E-Mobilität.

Welche Herausforderungen gibt es? Vorurteile - was stimmt tatsächlich? Wie hoch wird mein neues E-Auto gefördert? Stoff für angeregte Diskussionen und Gespräche bietet das Thema "E-Mobilität" genug. Am 26. April 2018 trafen sich Pongauer Unternehmer, Mobilitätsexperten und Informations- und Förderstellen wie umwelt service salzburg zu einem gemeinsamem Informations-Frühstück. Eine bunte Mischung aus bereits engagierten und derzeit noch interessierten Unternehmen - sie haben die Diskussionen rund um die Elektro-Mobilität spannend gemacht. 

Unternehmer wie Johann Herzgsell berichteten von der Umstellung ihres Fuhrparks auf klimafreundliche Mobilität - dafür war besonders die persönliche Einstellung ausschlaggebend. Auch die gegebene Infrastruktur und die Bereitschaft der Mitarbeiter spielte eine große Rolle. Zudem konnten die Unternehmer - gemütlich zwischen Kipferl und Verlängerten - über die gängigsten Vorurteile in diesem Bereich diskutieren:

1) Reichweite eines Elektrofahrzeugs

Das man mit einem E-Auto nicht so weite Strecken zurücklegen kann wie mit Diesel oder Benzin steht außer Frage. Allerdings liegen 94 Prozent aller Autofahrten in Österreich unter 50 Kilometer. Außerdem entwickeln sich die Akkus stetig weiter, 250 Kilometer sind für ein aktuelles Modell keine Herausforderung mehr.
Es gilt daher, das persönliche Fahrverhalten zu hinterfragen.

2) Das Laden des Akkus dauert zu lange und ist umständlich

Die Ladedauer hängt stark von der Leistung des jeweiligen Ladepunkts ab. Von wenigen Minuten bis zu 12 Stunden ist daher alles möglich. In Österreich gibt es derzeit über 3.000 Ladestationen, zahlreiche Apps bieten dazu Live-Informationen zu freien Ladepunkten.

3) Elektroautos sind teuer

In der Anschaffung sind E-Autos tatsächlich teurer als solche mit Verbrennungsmotor. Allerdings amortisiert sich der Kauf nach wenigen Jahren durch deutlich geringere Betriebskosten (abhängig von Kilometerleistung). Auch Ausgaben für Verschleiß und Wartung sind niedriger und die Kosten für einen Akku haben sich in der letzten fünf Jahren gedrittelt!

Sie haben noch Fragen zu ihrer Fuhrpark-Umstellung? Kontaktieren Sie uns persönlich unter T 0662-8888-438 oder schreiben Sie an patricia.veigl@umweltservicesalzburg.at 

umwelt service salzburg fördert betriebliche Mobilitäts-Beratungen zu 50 Prozent (der Höchstfördersatz ergibt sich aus max. Stundenanzahl x Stundensatz, dzt. 85 Euro). In Ausnahmefällen (Umweltzeichen, EMAS, Salzburg2050) werden 75 Prozent gefördert. umwelt service salzburg Mobilitäts-Beratungen

 

Antworten auf Fragen zum Beratungsablauf finden Sie in der 'Erklärung zum Beratungsablauf'.